Gesehen. „Die schmutzigen Hände“ von Jean-Paul Sartre

Zugegeben. Ein lustiger Abend sieht anders aus. Wer sich Sartres „Schmutzige Hände“ im Theater der Altstadt in Stuttgart ansieht, der muss sich richtig im Kopf anstrengen. Belohnt wird er mit einem zeitlosen Stück über Politik, Macht, Lüge, und darüber, wie schnell die politischen Ideale ein Opfer persönlicher Befindlichkeiten werden. Weiterlesen

Gesehen. Die Verlegerin (The Post)

Eigentlich fällt diese kurze Kritik nach dem langen Blog von letzter Woche noch in die Rubrik Oscar-Check. Meryl Streep hat im Rennen um die beste weibliche Hauptrolle gegen Frances McDormand verloren, aber die hat dann bei der Preisverleihung alle Frauen im Saal miteinbezogen, und so wie das aussah, meinte sie es ernst. Auf jeden Fall haben sich Meryl und Frances heftig geherzt. Weiterlesen

Expedition nach Niederbayern. Eine Geschichte

Meine allerletzte Lesung aus dem Roman „Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft“ findet in der Bibliothek in Schierling statt. Das ist irgendwo in Bayern. Ich habe mich gefreut. Endlich mal eine Anfrage außerhalb Baden-Württembergs! Ja, ich habe mich gefreut und zugesagt, und nicht genau geschaut, wo Schierling eigentlich liegt… Weiterlesen

Oscar-Check und Peymann-Check

Peymann is back. Das einstige Enfant terrible, das vor vierzig Jahren Schlagzeilen damit machte, dass es am Schwarzen Brett des Schauspielhauses einen Zettel aushängen ließ, dass Spenden für die Zahnbehandlungen der in Stammheim einsitzenden RAF-Terroristen gesammelt wurden, inszeniert Shakespeares König Lear an seiner früheren Wirkungsstätte, dem Schauspiel Stuttgart. Weiterlesen