Es gibt kein Bier auf Hawaii

Die Hawaiiausstellung im Lindenmuseum in Stuttgart geht in die Zielgerade.
Eigentlich heißt es Hawai’i. Das ist nicht das Einzige, was man beim Besuch der Sonderausstellung lernt, die noch bis zum 13. Mai zu sehen ist.

Am Anfang wird das Klischee bedient: Surfer auf Monsterwellen empfangen den Besucher, wenn er die Ausstellungsräume betritt, dazu Bilder von weißen Stränden und wogenden Palmen, und natürlich Blumenketten. Doch anderthalb spannende Stunden später hat Museumsführerin Ricarda Daberkow mit so manchem Klischee aufgeräumt und man verlässt die Ausstellung mit dem Gefühl, eine Menge über eine uns letztlich völlig unbekannte Kultur gelernt zu haben. Wie so oft in der Geschichte sind die Ureinwohner erst von Weißen missioniert, dann durch Krankheiten dezimiert und am Ende als 50. Staat in die amerikanischen Staaten eingegliedert worden, ohne dass man sie allzusehr nach ihrer Meinung gefragt hätte. Entdeckt wurde die Inselgruppe von dem Engländer James Cook. Die Kolonialisierung brachte Hawai’i den Ananasanbau (die Ananas stammt ursprünglich nicht von dort) und uns den Toast Hawaii, den Einwohnern jedoch bescherte sie ein massives Problem, weil für die Plantagen sehr viel Wasser benötigt wurde. Faszinierend sind die Trommeln aus Kürbissen und vor allem die bunten Federumhänge und Kopfbedeckungen aus leider ausgestorbenen tropischen Vögeln. Als „Rausschmeißer“ gibt es dann noch Einblick in moderne Kunst aus Hawaii. Nicht verpassen!

Das Klischee vom Bier und Hawaii soll nun als eleganter Übergang dazu dienen, um ein bisschen Werbung für meinen Freund Martin Dambach zu machen.

Martin ist nicht nur mein genialer und kreativer Webmaster, der meine Homepage http://www.e-kabatek.de betreut, er hat auch einen Bierladen in Gärtringen, und dort gibt es wirklich alles, was das Herz der Bierfreunde höher schlagen lässt. Ich trinke eigentlich kein Bier, aber sogar mich bringt der Martin dazu, eines zu probieren und zu mögen, es schmeckt nämlich ein wenig nach Maracuja und nicht so nach Bier. Ein Sauerbier, sagt Martin, von der Brauerei Flügge, man trinkt es bei 30 Grad im Schatten:

Rund 350 Biere hat Martin im Angebot: IPA, belgische, deutsche, österreichische, dänische, estnische oder niederländische. Natürlich auch englischen Cider und sogar Bier aus Island. Martin kann über Biere reden, das ist blanke Poesie. Er kennt jedes seiner Biere persönlich und wenn er Kunden berät, versucht er genau herauszuhören, was dieser gerne trinkt. „Das hier ist mit Kokosnuss, aber das war glaub ich nicht so deins, oder? Du magst es gern mehr schlank vom Körper her, gell? Und wenn du experimentell drauf bist, dann probier doch mal dieses hier, das ist das Flagship IPA! Und das hier hab ich ganz neu reingekriegt, das ist extrem würzig!“


Martin macht auch Biertastings in seinem urigen Laden, ab sechs Personen kann man acht Biere für schlappe 25 Euro testen, es gibt auch Varianten mit Essen dazu. Das sommerliche Wetter schreit ja geradezu nach Grillfete und Bier, und wer seinen Gästen was Besonderes bieten will, der macht mal einen kleinen Ausflug nach Gärtringen, mit einem schönen Gruß von mir!
Adresse und Öffnungszeiten (man kann mit Martin auch andere Zeiten ausmachen!)
http://www.feine-biere.de

P.S. Hurra! Am Montag beginnen die Proben zu meinem Theaterstück „Allein unter Schwaben“ im Theater der Altstadt! Wer noch keine Karten hat, schnell besorgen!
http://www.theater-der-altstadt.de/Was-wird-gespielt/Monats-Spielplaene/Juli-2018/

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