Hurra! Die Gebrauchsanweisung für Stuttgart ist erschienen!

Seit heute gibt es die Gebrauchsanweisung für Stuttgart im Buchhandel zu kaufen! Auf der sogenannten U4, also der hinteren Umschlagklappe ist zu lesen:

Halbhöhe und Kehrwoche, Wald und Bärenseen, Sternegastronomie und Qualitätsweine, das Sommerfestival der Kulturen und das Understatement der Bewohner: Das alles ist Stuttgart. Scharfsinnig und mit einem Augenzwinkern schreibt Elisabeth Kabatek über echte und falsche schwäbische Idylle, über Feinstaubdiskussionen, die grüne Landesregierung und ein fast mediterranes Lebensgefühl. Sie zeichnet das Porträt einer Stadt, in der Ballett, Oper und Theater für jedermann zur wichtigsten Freizeitbeschäftigung gehören, verschiedenste Nationalitäten bunt durcheinander leben und echte Protestkultur gelebt wird.

Ein schönes Geschenk für Stuttgarter und Nicht-Stuttgarter, und man kann sich natürlich auch selber damit beschenken!

Hübsch, nicht? Es gibt ganz viele Gastrotipps im Buch. Einer hat es leider nicht geschafft, weil ich das Restaurant Sushi-Hao in Stuttgart-Untertürkheim erst letzte Woche bei einem Geburtstag kennengelernt habe. Der Chef Hao ist zwar Chinese, trotzdem Sushi-Meister. Ich muss zugeben, ich kenne mich mit Sushi kein bisschen aus, aber es war einfach göttlich! Allein schon der Anblick der wunderhübschen Sushis, jedes für sich ein kleines Kunstwerk, mit Lachs, Avocado, Thunfisch oder vegetarisch. Besonders köstlich: Frittierte Sushis! Das Restaurant liegt ganz nahe am S-Bahnhof, ist also problemlos zu erreichen, viel entspannter als in der Stadtmitte, da nicht so überlaufen, und der Service ist extrem freundlich. Hingehen, ausprobieren!!
http://www.sushi-hao.de

Nun noch ein paar Berichte aus dem modernen Leben. Die Postbank hat ihr Online-Banking umgestellt, was kein bisschen funktioniert. Also schon zum zweitenmal angerufen. 28 Minuten Warteschleife. Dann ein Mitarbeiter, zu dem ich sagte, „Schön, dass ich nach 29 Minuten mit Ihnen sprechen darf.“
Antwort: „So viel Zeit wie Sie möchte ich haben!“ Super, oder? Es war kein bisschen ironisch gemeint. Das erinnert an den schwäbischen Witz: Ein Mann klingelt an der Tür einer schwäbischen Hausfrau und sagt, „I han seit drei Dag nix meh gessa!“ Antwort: „Noo musch die halt zwenga!“

Sehr unterhaltsam, um nicht zu sagen, philosophisch geht es derzeit auf den Bildschirmen der Haltestellen von U- und S-Bahn in Stuttgart zu. Da gibt es nämlich eine ganz tiefschürfende Kolumne von Stefan Effenberg im Auftrag der Telekom. Alle drei Minuten leuchtet die lebensverändernde Message auf:
„Ich glaube mittlerweile eher, dass Jürgen Klopp Bundestrainer wird als Trainer vom FC Bayern!“
Darüber könnte man tagelang grübeln! Auch als Nicht-Fußballfan! Was mich wieder zur Gebrauchsanweisung für Stuttgart bringt. Ja, auch als Nicht-Fußballfan kann man ein ganzes Kapitel über den VfB schreiben.
Und nun noch einmal zurück zu den Bildschirmen in den Bahnhöfen. Neben der tollen Kolumne gibt es dort auch eine ganz tolle Werbung für die Älteren unter uns, sprich: Die Über-Fünfzig-Jährigen. Das ist eigentlich kein bisschen alt, aber wenn man sich diese Werbung anschaut, in der es darum geht, in vorgerücktem Alter noch ein Deckelchen fürs Töpfchen zu finden, dann sind ältere Menschen wohl nicht besonders intelligent. Zumindest auf den Fotos von „Lebensfreunde“ grinsen die immer so blöd, als seien sie nicht recht gescheit. Sie halten Händchen (mehr will man doch im Alter nicht!), haben Knubbelnasen und fahren zusammen Schlitten, dass der Schnee nur so stiebt. Ist das nicht schön?
Und mit dieser hoffnungfrohen Botschaft entlasse ich Sie ins Wochenende!!

P.S. Am 12. März Lesung „Schätzle allein zu Haus“ in Wernau!
P.P.S. Auf Youtube gibt es zwei kostenlose Folgen der schrägen Serie „Weird City“ zu sehen. Die spielt in einer Welt, die unserer gar nicht so unähnlich ist, will heißen: wie unsere Welt in ein paar Jahren aussehen könnte. Das ist ziemlich schräg und ziemlich erschreckend und ziemlich realistisch!

2 Kommentare

    • Liebe Frau Schiel,
      danke fürs Feedback! Es ist keine komplette Neuauflage, aber alle Kapitel sind komplett überarbeitet (Gastro z.B., da ist fast alles verschwunden!!), und es gibt neue Kapitel zu Kultur, Wein und zur allgemeinen „Lage“ mit Feinstaubproblematik, Mietwucher etc. Dafür mussten dann alte Kapitel weichen (z.B. zur Autoindustrie), weil der Platz auf 220 Seiten begrenzt war. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich die „neue alte“ Gebrauchsanweisung zu besorgen, Stuttgart hat sich so wahnsinnig verändert! Viele liebe Grüße EK

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