Der Blog ist wieder da: Buchmessen-Bericht

Unbarmherzig sagt mir meine Blog-Statistik, dass ich seit drei Monaten keinen Blog mehr geschrieben habe. O je! Aber es gab ja im Juli geballten Ballett-Blog über zehn Tage, sozusagen Blog auf Vorrat. Danach war die Bloggerin nicht etwa gemütlich im Sommerurlaub, sondern hat fieberhaft an ihrem neuen Manuskript gearbeitet. Das Ergebnis erscheint Mitte Januar: „Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft“ hat am 29. Januar Buchpremiere im Theater der Altstadt im Stuttgarter Westen! Weiterlesen

Gelesen und getroffen. Val McDermid: Der lange Atem der Vergangenheit

Die schottische Krimiautorin Val McDermid hat am Montag bei Wittwer in Stuttgart ihren neuen Krimi „Der lange Atem der Vergangenheit“ vorgestellt. Da wir beide beim Droemer Verlag sind, durfte ich Val persönlich kennenlernen und hinterher mit ihr, der Schauspielerin Jasmin Tabatabai (die die deutschen Texte gelesen hat) und der Moderatorin Margarete von Schwarzkopf in die Kneipe. Dabei erwies sich Val als trollingertrinkfest, rostbratendliebend und sehr aufgeschlossen. Weiterlesen

Live von der Buchmesse

Auf dem „blauen Sofa“ von ZDF, Bertelsmann und Deutschlandradio Kultur nehmen wichtige Autoren Platz. Gedankenverloren und bedeutungsschwanger gucken sie ins Nichts, während sie von den Moderatorinnen, die so aussehen, als ob sie die Bücher tatsächlich gelesen haben, über die sie reden, hinter ihren intellektuellen Brillengläsern total intensiv fixiert werden. Kein Zweifel: Wir sind auf der Frankfurter Buchmesse, dem größten Buchevent der Welt. Weiterlesen

Gelesen. Wolf Haas: Brennerova

Vor längerer Zeit habe ich Wolf Haas‘ Roman „Komm‘ süßer Tod“ gelesen und war schwer entzückt von seinem eigenwilligen Sprachstil, der nahezu ohne Verben auskommt. Ganz schlimm fand ich dann den hochgelobten Roman „Das Wetter vor 15 Jahren“ und habe mich deshalb über eine neue Geschichte in der Brenner-Serie gefreut. An der Sprachgewalt hat sich nichts geändert, trotzdem kann „Brennerova“ nur eingeschränkt überzeugen. Weiterlesen

Gelesen. Robert Galbraith: Der Seidenspinner

Als Welt-Bestsellerautorin hat man es wirklich nicht leicht. Als J.K. Rowling in dem vermutlich ehrlichen Ansinnen, sich vom Erfolgsdruck von „Harry Potter“ zu lösen, unter dem Pseudonym Robert Galbraith den Krimi „Der Ruf des Kuckucks“ veröffentlichte, verriet ein Anwalt der Londoner Kanzlei, die Rowling vertritt, das Geheimnis. Das Pseudonym war futsch, dafür stiegen die Verkaufszahlen sprunghaft an, natürlich auch in Deutschland. Weiterlesen