Hand gegen Koje: Hansi, der Kutschenkoordinator

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Hansi sitzt ganz entspannt auf seinem Kutschbock und trinkt heiße Zitrone. Seit 16 Jahren arbeitet er jeden Sommer auf Hallig Hooge. Wenn morgens die Gruppen mit den Reiseunternehmen für einen Tagesausflug anreisen, organisiert Hansi die Verteilung auf die verschiedenen Kutschen. Er weiß, wer wann wo hinkutschiert und wieder abgeholt wird. Weiterlesen

Hand gegen Koje: Babett reist mit dem Müllauto ab

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Babett, unsere Mitbewohnerin in der Hand-gegen-Koje-WG, ist abgereist und wir waren alle ziemlich traurig. Dabei kenne ich Babett erst seit fünf Tagen! Vier Wochen war sie auf der Hallig, sie hat ihren kompletten Jahresurlaub in das Projekt investiert. Aber Babett wäre nicht Babett, wenn sie nicht stilvoll abreisen würde: sie fährt mit dem Müllauto mit. Weiterlesen

Hand gegen Koje: Thorsten, der Hafenmeister

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Als Landratte aus Stuttgart habe ich Thorsten, den Hafenmeister ohne (Voll)Bart, für einen alten Seebären gehalten. Am Nordstreestrand aufgewachsen und so, immer die Blicke sehnsüchtig aufs Meer gerichtet. Von wegen. Thorsten ist ursprünglich Politologe aus Bad Oeynhausen in Ostwestfalen und gehört damit zu den Rei’gschmeckten auf der Hallig (für alle Nicht-Schwaben: Ein Reingeschmeckter ist ein Zugezogener, und von denen gibt es ziemlich viele auf Hooge) Weiterlesen

Hand gegen Koje: endlich da. Hat auch nur zwei Tage gedauert

„Läuft doch!“
„Alles prima!“
Die Zugbegleiter auf dem Gleis im Bahnhof Husum grinsen und lachen sich an. Erleichtert. Als hätte es nie so etwas wie einen Bahnstreik gegeben. Ja, jetzt läuft es wieder. Ab Hamburg ist der IC pünktlich gefahren. Obwohl die Fahrt mit dem Fernbus, wenn auch unfreiwillig, eine ganz eigene Erfahrung ist. Sehr junges Publikum, sehr entspannt. Und ich hatte ganz vergessen, wie ungeheuer kommunikativ Alleinreisen ist. Weiterlesen

Hand gegen Koje: Ein Häusle auf Hallig Hooge

Eine Hallig? Was ist das? Und wie kommt man da überhaupt hin? Normalerweise an einem Tag, mit der Bahn und dann mit dem Bus und dann mit der Fähre. Wenn die GDL nicht erst einen Streik anberaumt, man die Reise komplett umbucht auf einen Fernbus mit Übernachtung in Hamburg, um dann zu erfahren: Pustekuchen. Echt toll, GDL. Danke für die Extrakosten. Ich fahr jetzt trotzdem Bus. Weiterlesen